Aefligen und seine Geschichte

Die älteste Landesgeschichte berichtet, dass sich die Helvetier (Kelten) und die Römer in unserer Region niedergelassen hatten. Auf unserem Gebiet fand man jedoch keine bedeutenden Spuren ihrer Anwesenheit. Später war unsere Region Teil des burgundischen Königshofes „Kyrchberc in Aargauwe“. In dieser Zeitspanne waren die Aefliger Bewohner Klosterbauern von Selz.

1261 – 1263 ist Aefligen im Urbar (Lehensverzeichnis) des Grafen von Kyburg erwähnt.

1429 gehen die Verwaltungsrechte des ganzen Gebietes des Hofes Kirchberg (heute Kirchgemeinde Kirchberg) vom Kloster an die Stadt Bern über.

1481 wird das ganze Gebiet von der Stadt Bern übernommen. Militärisch wird Aefligen dem Amt Burgdorf, zivilrechtlich dem Niedergericht Bätter­kinden im Amt Landshut zugeordnet.

1723 vernichtet eine grosse Brandkatastrophe 7 Häuser und 6 Speicher.

1798 ist der generelle Anschluss zum Amt Burgdorf

1910 ereignete sich die letzte grosse Überschwemmung durch das Hochwasser der Emme. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden beidseits der Emme Dämme gebaut, damit grössere Hochwasserschäden vermieden werden konnten.

Namensherkunft

Der Name Aefligen ist alemannischen Ursprungs und eine Ableitung des Namens Effilo. Die Endung –ligen bedeutet soviel wie „bei den Leuten oder der Sippe des Effilo“. Laut dem Ortsnamenbuch des Kantons Bern wandelte sich der Name im Lauf der Jahre von eflige, Efflingen 1250 – 1256, Effelingen 1267, Afflingen 1280 – 1282, Efilingen 1297, de Efflingen 1302 – 1322, von Effelingen 1336…, an dero von äffligen matten 1531 … zu Äffligen oder Aefflingen und schliesslich zu Aefligen.

Weiterführende Literatur

Bücher

Heimatbuch Band 1/11, 1930/1938.
Richard Feller, «Berns Verfassungskämpfe», 1846 bis 1948.
Prof. R. Geiser, «Das Armenwesen».
Ernst Egger, «100 Jahre Sekundarschule Kirchberg», 1936.
H. Rennefahrt, «Das Armenwesen».
Fritz Bühimann, «Von den einstigen Eichen- und Buchenwaldungen im Amt Fraubrunnen», 1918.
Emil Dreifuss, «Vor 300 Jahren», «Der Bund» Nrn. 130/135 v. 6.713.6.1976.
Jahn, «Der Kanton Bern der Vorzeit».
Richard Feiler, «Geschichte Berns», Band 111/1V.

Handschriftliches

Schlafbuch II der Gemeinde Kirchberg.
Schlafbuch der Gemeinde Rüdtligen.
Staatsarchiv Bern, «Gemeindewesen Aefligen», BB XIII b 9667.
Kanzlei Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn (heute BLS)
Bericht über die Güterzusammenlegung Aefligen 1942 bis 1953.
Broschüren: Vennersmühle-Wasserversorgung, Elektra Fraubrunnen, ARA Region Burgdorf-Fraubrunnen, KEBAG Emmenspitz-Zuchwil, Planungsverband Burgdorf. 

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Weiterführende Literatur

Bücher

Heimatbuch Band 1/11, 1930/1938.
Richard Feller, «Berns Verfassungskämpfe», 1846 bis 1948.
Prof. R. Geiser, «Das Armenwesen».
Ernst Egger, «100 Jahre Sekundarschule Kirchberg», 1936.
H. Rennefahrt, «Das Armenwesen».
Fritz Bühimann, «Von den einstigen Eichen- und Buchenwaldungen im Amt Fraubrunnen», 1918.
Emil Dreifuss, «Vor 300 Jahren», «Der Bund» Nrn. 130/135 v. 6.713.6.1976.
Jahn, «Der Kanton Bern der Vorzeit».
Richard Feiler, «Geschichte Berns», Band 111/1V.

Handschriftliches

Schlafbuch II der Gemeinde Kirchberg.
Schlafbuch der Gemeinde Rüdtligen.
Staatsarchiv Bern, «Gemeindewesen Aefligen», BB XIII b 9667.
Kanzlei Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn (heute BLS)
Bericht über die Güterzusammenlegung Aefligen 1942 bis 1953.
Broschüren: Vennersmühle-Wasserversorgung, Elektra Fraubrunnen, ARA Region Burgdorf-Fraubrunnen, KEBAG Emmenspitz-Zuchwil, Planungsverband Burgdorf. 

 

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